Die letzten Tage waren ein bisschen ruhiger. Fast alle Vorbereitungen sind getroffen und wir kümmern uns nur noch um ein paar Kleinigkeiten. Wir haben jetzt einen USB GPS Empfänger mit dem wir unsere Position mithilfe einer Karte auf dem Computer bestimmen können. Hier hat uns jemand angesprochen ob wir Navigation mithilfe der Sterne lernen wollen. Das werden wir vielleicht brauchen wenn die Technik versagt. Ich würde sagen wir folgen dann einfach den Mond, oder? Heute ging es mit Andrews Katamaran raus. Ich habe vor ca. 10 Jahren meinen Schein dafür gemacht, aber wie es sich herausstellt ist das wie Fahrradfahren, man verlernt es nicht. Max und ich haben ein paar Runden im Hafen gedreht. Später am Nachmittag haben Andrew und ich entschieden nochmal rauszugehen und den Katamaran aus dem Hafen zu steuern. Wir hatten guten Wind und wir haben ein paar Runden gedreht, jedoch musste es ja passieren: Katermarane haben die Neigung umzukippen, da sie kein Schwert am Rumpf haben, außerdem hat das Boot einen kleinen Riss, durch den Wasser eindringen kann. Wir hatten schnelle Fahrt, das Boot neigte sich und wir hatten Max leider nicht dabei, der durch sein Gewicht die Neigung des Bootes ausgeglichen hätte. Wir sind also gekentert und jeder Versuch das Boot aufzurichten war vergebens, da wir nicht genügend Gegengewicht zur Verfügung hatten. Zum Glück war in der Nähe eine kleine Insel wo wir versuchen konnten den Mast wieder aufzurichten. Wir zogen den Katamaran ungefähr 30 Meter bis zur Insel und drehten das Boot, so dass der Mast zur Insel zeigte. Zusammen hievten wir den Mast auf die ungefähr 2 m hohe Kante eines Vorsprungs der Insel. Ich kletterte hinauf und richtete den Mast auf. Unter mir war der Katamaran und wir versuchten zu verhindern, dass er dauernd gegen die Felsen unter uns donnerte. Als wir den Mast oben hatten sprangen wir auf und lösten das Vorsegel, damit der Wind, der ja Richtung Insel blies uns nicht weiter das Ablegen erschwerte. Ich paddelte wie auf einem Surfbrett und Andrew steuerte. Wir konnten ohne größere Probleme nach Hause Richtung Hafen segeln. Leider hatten wir währenddessen keine Zeit Fotos zu machen. Translate 2
Dienstag, 24. Juli 2012
Die letzten Tage waren ein bisschen ruhiger. Fast alle Vorbereitungen sind getroffen und wir kümmern uns nur noch um ein paar Kleinigkeiten. Wir haben jetzt einen USB GPS Empfänger mit dem wir unsere Position mithilfe einer Karte auf dem Computer bestimmen können. Hier hat uns jemand angesprochen ob wir Navigation mithilfe der Sterne lernen wollen. Das werden wir vielleicht brauchen wenn die Technik versagt. Ich würde sagen wir folgen dann einfach den Mond, oder? Heute ging es mit Andrews Katamaran raus. Ich habe vor ca. 10 Jahren meinen Schein dafür gemacht, aber wie es sich herausstellt ist das wie Fahrradfahren, man verlernt es nicht. Max und ich haben ein paar Runden im Hafen gedreht. Später am Nachmittag haben Andrew und ich entschieden nochmal rauszugehen und den Katamaran aus dem Hafen zu steuern. Wir hatten guten Wind und wir haben ein paar Runden gedreht, jedoch musste es ja passieren: Katermarane haben die Neigung umzukippen, da sie kein Schwert am Rumpf haben, außerdem hat das Boot einen kleinen Riss, durch den Wasser eindringen kann. Wir hatten schnelle Fahrt, das Boot neigte sich und wir hatten Max leider nicht dabei, der durch sein Gewicht die Neigung des Bootes ausgeglichen hätte. Wir sind also gekentert und jeder Versuch das Boot aufzurichten war vergebens, da wir nicht genügend Gegengewicht zur Verfügung hatten. Zum Glück war in der Nähe eine kleine Insel wo wir versuchen konnten den Mast wieder aufzurichten. Wir zogen den Katamaran ungefähr 30 Meter bis zur Insel und drehten das Boot, so dass der Mast zur Insel zeigte. Zusammen hievten wir den Mast auf die ungefähr 2 m hohe Kante eines Vorsprungs der Insel. Ich kletterte hinauf und richtete den Mast auf. Unter mir war der Katamaran und wir versuchten zu verhindern, dass er dauernd gegen die Felsen unter uns donnerte. Als wir den Mast oben hatten sprangen wir auf und lösten das Vorsegel, damit der Wind, der ja Richtung Insel blies uns nicht weiter das Ablegen erschwerte. Ich paddelte wie auf einem Surfbrett und Andrew steuerte. Wir konnten ohne größere Probleme nach Hause Richtung Hafen segeln. Leider hatten wir währenddessen keine Zeit Fotos zu machen.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen