
Endlich bin ich angekommen in Port Aransas, Texas. Unser Flugzeug
wurde in Düsseldorf in den Hangar gezogen aufgrund eines technischen Fehlers des Flugzeuges. Mein Flug hatte dadurch ca. 5 Std Verspätung in Düsseldorf. Dann
sollte ich eigentlich nach Atlanta in die USA fliegen. Stattdessen ging es erst
mal nach Boston, da die Crew ausgetauscht werden musste. Als ich dann um 23:00
anstatt 17:00 in Atlanta gelandet bin musste ich mir einen anderen Flug nach
Houston suchen. Der anstrengendste Flug den ich bisher hatte, nie wieder DELTA!
Ich kam dann endlich um 3 Uhr morgens Orszeit in Houston an und Andrew hat mich
abgeholt. Wir haben dann bei einem Freund von ihm übernachtet und sind am
nächsten Morgen die 4 stündige Strecke nach Port Aransas gefahren. Wir sind
jetzt fast komplett. Ein anderer deutscher ist auch mit uns unterwegs. Er heißt
Max und kommt aus Hamburg und hat so wie ich kaum Segelerfahrung. Aber Andrew,
der Texaner, den ich letztes Jahr in der Spanischschule in Costa Rica
kennengelernt habe, scheint viel zu wissen, wir haben am ersten Tag uns erst
mal den Hafen mit dem Bootsmotor angesehen und das Anlegen geübt.

Dabei haben
wir schon einige Delphine gesehen die neben dem Boot umhergeschwommen sind. Bis
wir in Houston unser drittes Crewmitglied Lukas abholen müssen wir hier einiges
Vorbereiten. Gestern waren wir fast den ganzen Tag mit dem Auto unterwegs um unserer
to-do Liste abzuarbeiten. Wir haben Segelschuhe und segeltaugliche Kleidung
gekauft. Alles was man für nen Segelturn braucht, oder auch nicht. Was wir
unbedingt noch brauchen ist ein Dinghi, ein kleines Beiboot, mit dem wir die
Küsten erreichen können. Wir müssen einen Weg finden, es an das Boot
anzubringen. Meine ersten Nächte auf dem Boot waren sehr gut. Es fällt leicht einzuschlafen. Das Boot schaukelt ein wenig umher und man fühlt sich wie in einer Kinderwiege. Auf hoher See sieht das wahrscheinlich anders aus. Die Atmosphäre hier ist sehr angenehm. Gestern hab ich das erste Mal an Bord gekocht und andere Segler vom Hafen haben sich zu uns gesetzt. Hier im Ort sind viele Mexikaner, die viel zum kulturellen Leben hier auf der Insel beitragen. Überall gibt es Mexikanische Restaurants die auch Frühstück anbieten. Gestern hatte ich meinen ersten Frühstückstacco mit Kartoffeln, Bohnen und Eiern. Bis Lukas in Houston ankommt werden wir hier noch einiges Vorbereiten müssen und vor allem müssen wir ein bisschen Segelerfahrung gewinnen. Wenn er landet wollen wir den Seeweg nach Houston nehmen und ihn dann dort abholen. Er wird also aus dem Flugzeug steigen und direkt ins Boot springen. Wenn er da ist, versuchen wir so schnell wie möglich die Insel „Isla Mujeres“ im Golf von Mexico zu erreichen um die Hurrikan Winde so schnell wie möglich hinter uns zu lassen.
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